24-03-2014 (Kommentare: 0)

Minister Remmel: Großes Engagement für den Klimaschutz made in NRW / Bürgerschaftsdialog zum Klimaschutzplan – letzte Veranstaltung in Bielefeld

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

 Umweltminister Johannes Remmel hat nach dem letzten Bürgerschaftstisch ein positives Fazit zur Dialogreihe zum Klimaschutzplan gezogen. Bei den Veranstaltungen, die in Bielefeld, Köln und Gelsenkirchen stattfanden, haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wichtige Hinweise zu den ausgewählten Maßnahmenvorschlägen abgegeben. An jeweils zehn moderierten Thementischen wurden knapp 100 Maßnahmen einem Praxis-Check durch die Bürgerschaft unterzogen.

„Im Februar 2012 fiel der Startschuss für einen der umfangreichsten Dialog- und Beteiligungsprozesse in Deutschland, an dem sich Vertreterinnen und Vertreter aus den unterschiedlichsten Bereichen an einen Tisch gesetzt haben“ sagte Umwelt- und Klimaschutzminister Johannes Remmel. „Noch nie wurde in NRW so intensiv über den Klimaschutz diskutiert. Jetzt haben über 300 Bürgerinnen und Bürger den Praxis-Check gemacht und der Landesregierung wertvolle Hinweise für den Klimaschutzplan mitgegeben. Das zeigt: Klimaschutz wird als wichtiges Thema wahrgenommen und ist Engagement wert.“

Der Klimaschutzplan ist eine Roadmap und soll aufzeigen, wie NRW seine ehrgeizigen Klimaschutzziele erreichen kann. Bis 2020 sollen mindestens 25 Prozent, bis 2050 mindestens 80 Prozent weniger Treibhausgase im Vergleich zu 1990 emittiert werden.

Mehr als 400 Akteurinnen und Akteure haben im Rahmen des Beteiligungsprozesses zum Klimaschutzplan rund 360 Maßnahmenvorschläge erarbeitet, die zum Erreichen der NRW-Klimaschutzziele und zur Klimafolgenanpassung beitragen sollen. Darunter sind viele Vorschläge, die auch die Bürgerinnen und Bürger sowie die Unternehmen in Nordrhein-Westfalen direkt betreffen.

Minister Remmel: „Der Schutz unseres Klimas und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels sind Jahrhundert-Herausforderungen, die wir als Gesellschaft nur gemeinsam lösen können. Die erste Phase des Klimaschutzplans hat gezeigt, dass wir in NRW die richtigen Weichen gestellt haben und gemeinsame Maßnahmen erarbeiten können. In der aktuell laufenden zweiten Phase haben nun alle Menschen in NRW offline und online die Möglichkeit zur Beteiligung. Das ist Klimaschutz – made in NRW.“

Noch bis zum 31. März 2014 können sich Interessierte über die Webseite www.klimaschutz.nrw.de zu den Maßnahmenvorschlägen zum Klimaschutzplan äußern. Mit Blick auf die Termine für den Bürgerschaftsdialog und den Unternehmenskongress wurde die Frist für hierfür auf Ende März erweitert.

Die Landesregierung hat den ambitionierten Klimaschutz als eines der zentralen Projekte ihrer Amtszeit definiert. Im Oktober 2011 wurde ein KlimaschutzStartProgramm von der Landesregierung verabschiedet: Das Maßnahmenpaket enthält insgesamt 22 Einzelmaßnahmen in zehn Themenfeldern und hat ein Volumen von mehreren hundert Millionen Euro an Fördergeldern und Krediten, die inzwischen angestoßen oder bereits umgesetzt sind.

Weitere Informationen zum ersten deutschen Klimaschutzgesetz mit konkreten Treibhausgasminderungszielen und dem Klimaschutzplan entnehmen Sie bitte der Anlage.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeri-ums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Nora Gerstenberg, Telefon 0211 4566-589.

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