23-08-2013 (Kommentare: 0)

Geothermieatlas als Angebot für Bauherren im Hochsauerlandkreis gestartet

Die Geothermiekarte HSK ist ab sofort auf der Homepage www.hochsauerlandkreis.de abrufbar. Bauherren, die über eine Wärmepumpenanlage als alternative Heizung nachdenken, können sich über die Karte schon in der Vorplanung über die Anforderungen oder sogar Verbote informieren.

Dies ist durch eine Adresseingabe im Menü für jedes Grundstück möglich. Auf einer fünfstufigen Skala von rot "unzulässiger Standort" bis blau "erlaubnisfähig unter Beachtung der allgemeinen Hinweise und Mindestanforderungen" werden dann die weiteren Schritte für eine Genehmigung durch die Untere Wasserbehörde des Hochsauerlandkreises erkennbar. Die Bohrungen und der Wärmeentzug müssen wasserrechtlich genehmigt werden.

Die Untere Wasserbehörde hat die Karte bei einem Spezialbüro in Auftrag gegeben, um die schwierigen geologischen Verhältnisse in der Region abzubilden. Der Hochsauerlandkreis verfügt über viele Wasserschutz- und Wassereinzugsgebiete sowie Bereiche mit schwierigen geologischen Verhältnissen (z.B. Karstgebiete) und war darüber hinaus eine Bergbauregion. Die Geothermie oder Erdwärme wird immer beliebter. Im Hochsauerlandkreis wurden bislang rund 850 Erlaubnisse mit über 1.500 Bohrungen erteilt. Aufgrund der vielfältigen geologischen Verhältnisse im Hochsauerlandkreis können in Einzelfällen erhebliche Probleme wie ein Nichterreichen der geplanten Bohrtiefe oder ein sehr aufwändiges und damit teures Bohrverfahren auftreten. Deshalb sollten sich Bauherren schon in der Planungsphase gründlich über Erdwärme informieren.

Nach dem ersten Blick in die Karte stehen die Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde des Hochsauerlandkreises unter Telefon 0291/94-1635 und 1641 für weitere Fragen gern zur Verfügung.

Zurück

Einen Kommentar schreiben