19-02-2014 (Kommentare: 1)

KlimaTisch Emmerich am Rhein befragt Bürger

Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes in Emmerich am Rhein

www.emmerich.de/

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt bis 2020 40% weniger Energie im Vergleich zu 1990 zu verbrauchen. Im Sinne dieser Zielsetzung will die Stadt Emmerich am Rhein lokal dazu beitragen.

Die Stadt Emmerich am Rhein engagiert sich schon seit einiger Zeit für den Klimaschutz (z.B. European Energy Award (EEA), ein auf europäischer Ebene entwickeltes Zertifizierungsverfahren von Städten, Gemeinden und Kreisen, die ihren Energieverbrauch nachhaltig gestalten möchten). Ein Klimaschutzkonzept wurde erarbeitet, das die Entwicklung der CO2-Emmissionen dokumentiert, aber auch Potenziale, Leitlinien und Handlungsfelder aufzeigt, wie CO2 eingespart werden kann.

Im Entstehungsprozess des Klimaschutzkonzeptes hat sich der sogenannte “KlimaTisch Emmerich am Rhein“ gebildet, der sich u.a. aus Bürgern, Verwaltungsmitarbeitern, aber auch Architekten und Energieexperten zusammensetzt. Er hilft der Stadt Emmerich am Rhein die selbst auferlegten Klimaschutzziele zu erreichen.

Der KlimaTisch Emmerich am Rhein tritt im Januar nun erstmalig öffentlich in Erscheinung. Um genauer zu erfahren wo der Schuh in Energiefragen im Bereich Wohneigentum drückt, wurde eine Umfrage in erster Linie für Eigentümer konzipiert. Ziel des Fragebogens ist es, die Interessen der Eigentümer zu den Themen Gebäude, Sanierung und Energie zu ermitteln. In der Folge sollen so Handlungsschwerpunkte und Angebote für die Emmericher Bürger genauer zugeschnitten werden können.

Bis zum 31. März 2014 kann der Fragebogen heruntergeladen werden (am Ende dieser Seite). Ebenso stehen beschriftete Rückgabeboxen an den folgenden Stellen zur Verfügung: Rathaus Stadt Emmerich am Rhein; Stadtwerke Emmerich GmbH, Hauptfiliale Commerzbank, Hauptfiliale Deutschen Bank, Hauptfiliale Stadtsparkasse Emmerich-Rees, Hauptfiliale Volksbank Emmerich-Rees eG.

Unter allen Teilnehmern (Fragebögen, die mit Name und Anschrift versehen sind) werden Preise verlost. Die Gewinner werden bis zum Tag der Umwelt, dem 5. Juni 2014, bekannt gegeben:

  1. Platz: eine Woche mit dem E-Auto der Volksbank Emmerich-Rees eG
  2. Platz: ein Wochenende mit dem E-Auto der Stadtwerke Emmerich GmbH
  3. Platz: eine Woche mit 2 E-Rollern der Stadtwerke Emmerich GmbH
  4. Platz: eine kompakte Energieberatung durch die Energieberatung Ring

Neben der Umfrage möchte der KlimaTisch Emmerich am Rhein weitere Aktionen zum CO2 und Energiesparen in der Stadt voranbringen. Ein weiteres Beispiel:

Leihen statt Kaufen – auch das ist Umweltschutz Ihre Stadtbücherei Emmerich macht mit bei der Stromwende. Der KlimaTisch Emmerich am Rhein hat angeregt das Angebot des Umweltbundesamtes (UBA) anzunehmen ein Energiesparpaket für die Stadtbücherei zu bestellen. Demnächst können Büchereinutzerinnen und –nutzer das Energiesparpaket ausleihen und damit die häuslichen „Stromfresser“ entlarven. Das Paket enthält neben einem guten Strom-Messgerät und ausführliche Bedienungsanleitung, wichtige Informationen zum Energiesparen. Ein kleines Messgerät zeigt – zwischen Steckdose und dem zu untersuchendem Gerät gesteckt – den Stromverbrauch eines Elektrogerätes an. So sieht man, ob die Waschmaschine oder eine Steckerleiste z.B. auch im ausgeschalteten Zustand Strom zieht. Mit dem Messgerät lassen sich auch die jährlichen Betriebskosten des Kühlschranks ermitteln, was eine gute Entscheidungshilfe für eine eventuelle Neuanschaffung schafft.

Die Bücherei wird ihre Nutzer per E-Mail und über die Facebook-Seite informieren sobald das Energiesparpaket eingetroffen ist.

Ansprechpartner bei der Stadtverwaltung sind Herr Fidler, Telefon 0 28 22 / 75-1512 und Frau Bein, Telefon 0 28 22 / 75-1515.

Hilfestellung zum Fragebogen

Den Fragebogen können Sie am Ende dieser Seite herunterladen, zwischenspeichern und mit Hilfe eines pdf-Programmes öffnen.
Sollten Sie keinen Ausdruck wünschen oder erstellen wollen, können Sie gerne pdf-Daten oder die xml-Datei an klimatisch@stadt-emmerich.de senden.

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Kommentar von Martin Kreimeier | 26-02-2014

Blöd, wenn man den link zum Runterladen vergessen hat