18-08-2014 (Kommentare: 0)

Besuch der IR-Moderatoren: InnovationCity Ruhr kann Vorbild für die gesamte Region sein

Weitere Kommunen sollen von den positiven Erfahrungen in der Modellstadt Bottrop profitieren

www.icruhr.de

Bottrop, 23. Juni 2014 – InnovationCity Ruhr tritt in eine neue Phase: Ergänzend zum klimagerechten, ganzheitlichen Quartiersumbau in der Modellstadt Bottrop sollen weitere Kommunen von den positiven Erfahrungen profitieren können. Vom Quartiersumbau überzeugten sich heute Klaus Engel, Moderator des Initiativkreises Ruhr, und Co-Moderator Reinhold Schulte bei einem Besuch in Bottrop. „Während vielfach noch über die Anforderungen und Kosten der Energiewende diskutiert wird, hat InnovationCity Ruhr bereits konkrete Lösungen entwickelt“, würdigte Klaus Engel eines der größten Projekte des Initiativkreises Ruhr. „Die energetische Sanierung eines Stadtquartiers kann den Impuls für eine ganzheitliche Quartiersentwicklung in den Ruhrgebietsstädten geben“, erklärte Engel. Wohnviertel werden aufgewertet, attraktiver und lebenswerter. Eine wirtschaftliche, soziale und kulturelle Belebung ist die Folge.

Burkhard Drescher, Geschäftsführer der Innovation City Management GmbH, stellte den Projektstand und Zwischenergebnisse der InnovationCity Ruhr vor: „Die Innovation City Management GmbH kann ihre Erfahrungen, Erkenntnisse und Ergebnisse bei der Entwicklung weiterer Projekte über Bottrop hinaus einbringen, zum Beispiel konzipieren wir aktuell eine Stadtquartiersentwicklung im Essener Norden.“

Engel und Schulte besichtigten in Bottrop auch das VIVAWEST Zukunftshaus. Das Mehrfamilienhaus aus den 1960er Jahren wurde energetisch so modernisiert, dass es mehr Energie erzeugt, als die Nutzer im Gebäude verbrauchen. Dazu kommen unter anderem Photovoltaik-Module sowie eine Geothermie-Wärmepumpe und moderne Dämmstoffe zum Einsatz. „Warum sollte ein solches Haus nur in Bottrop und künftig nicht auch in Duisburg oder Dortmund stehen? Das Ruhrgebiet kann jede Initiative zur Modernisierung des Gebäudebestandes gut gebrauchen“, sagte Engel zum Abschluss des Besuches.

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